Ja absolut. Erdgas (Hauptbestandteil Methan) bildet mit Luft in einem bestimmten Verhältnis ein hochexplosives Gemisch. Schon ein kleiner Funke kann eine Verpuffung oder Explosion auslösen.
Analyse: Das Gefahrenfenster der Explosionsgrenzen
- Untere Explosionsgrenze (UEG): Für Erdgas bei etwa 4-5% Gasanteil in der Luft. Unterhalb dieser Konzentration ist das Gemisch "zu mager" und zündet nicht.
- Obere Explosionsgrenze (OEG): Bei etwa 14-15% Gasanteil. Oberhalb ist das Gemisch "zu fett" und kann ebenfalls nicht zünden.
- Gefahrenbereich: Zwischen UEG und OEG liegt der explosive Bereich. Ein Gasleck in einem geschlossenen Raum kann dieses kritische Verhältnis schnell erreichen.
Warum ist Erdgas so gefährlich?
Erdgas ist leichter als Luft und steigt nach oben. Es sammelt sich unter Decken, in Dachgeschossen oder Treppenhäusern. Es ist geruchlos, wird aber mit einem Warnstoff (Odorierung) versetzt, damit wir es riechen können.
Was ist die wichtigste Regel bei Gasgeruch?
Keine Zündquellen erzeugen! Nicht rauchen, keine elektrischen Schalter (auch nicht für Licht!) betätigen, keine Stecker ziehen. Funken können ausreichen. Verlassen Sie das Gebäude und alarmieren Sie von außen die Feuerwehr (122) oder die Gasnotrufnummer (128).
Wann sollten Sie uns kontaktieren?
Nachdem die unmittelbare Gefahr durch die Einsatzkräfte gebannt wurde, benötigen Sie einen Fachmann, der die Leckage lokalisiert und dauerhaft behebt. Wir übernehmen die Reparatur der Gasinstallation an Ihrem Wohnort in Wien oder Niederösterreich. Für die Beseitigung der Ursache: 0043 1361 6992.