Ein Gasgeruch, der nur bei speziellem Wetter wie Föhn, starkem Wind oder tiefem Luftdruck auftritt, ist ein besonders tückisches Warnsignal. Die Wetterlage selbst verursacht kein Gas, kann aber eine bestehende, minimale Undichtigkeit erst bemerkbar machen oder das Gas zu Ihnen lenken.
Analyse: Wie Wetter eine Gaswahrnehmung beeinflusst
- Unterdruck im Haus: Bei Föhn oder starkem Wind kann ein Unterdruck im Gebäude entstehen, der Gas aus einer minimal undichten Stelle im Innenraum (z.B. an einer alten Verbindung) regelrecht „heraussaugt“ und in Wohnräume zieht.
- Veränderte Ausbreitung: Der Wind kann austretendes Gas von einer undichten Außenleitung (z.B. an der Hausanschlussleitung) an Stellen wehen, wo Sie es normalerweise nicht riechen würden.
- Absenkung des Luftdrucks: Ein plötzlicher Luftdruckabfall kann dazu führen, dass Gas aus einer Leitung mit konstantem Innendruck leichter nach außen dringt.
- Kein Zufall: Treten Gerüche nur unter diesen Bedingungen auf, ist das ein deutlicher Hinweis auf eine reale, wenn auch kleine Undichtigkeit.
Wie sollten Sie reagieren?
Behandeln Sie den Geruch auch bei Wetterphänomenen immer als ernsthaft. Notieren Sie, bei welchem exakten Wetter (Windrichtung, Stärke) der Geruch auftritt. Das kann dem Fachmann bei der Fehlersuche helfen.
Die gezielte Leckagesuche mit professionellen Mitteln
Unser Techniker kann mit hochempfindlichen elektronischen Gasspürgeräten auch minimale Leckagen aufspüren, die bei Normalwetter nicht wahrnehmbar sind. Besonders wichtig ist die Überprüfung von Außenleitungen, Hausanschlüssen und Kellerwänden zur windabgewandten Seite. So finden wir die versteckte Ursache. Für eine wetterfeste Sicherheitsprüfung: 0043 1361 6992.