Wenn beim Öffnen des Entlüftungsventils sofort ein fester Wasserstrahl kommt, ohne dass zuvor Luft entweicht, ist das ein gutes Zeichen: Dieser spezifische Heizkörper ist luftfrei. Das bedeutet aber nicht, dass sich nicht an einer anderen, höher gelegenen Stelle im System Luft befindet.
Analyse: Wo sich Luft verstecken kann
- Im höchsten Punkt der Anlage: Luft sammelt sich immer am höchsten Punkt. Das kann ein Heizkörper in einem höheren Stockwerk sein, ein spezieller Luftabscheider im Heizungsverteiler oder der obere Teil eines Pufferspeichers.
- In Fußbodenheizungsverteilern: Die Verteiler von Fußbodenheizungen haben eigene Entlüftungsventile, die oft vergessen werden.
- Im Ausdehnungsgefäß: Ein defektes Ausdehnungsgefäß (gerissene Membran) kann dazu führen, dass sich das System mit Luft vollsaugt, die dann nicht an den normalen Heizkörpern, sondern zentral austritt.
- In langen, horizontalen Leitungsführungen: Besonders in Gebäuden mit weitläufiger Verteilung können sich Luftblasen in steigungsarmen Rohrleitungen festsetzen.
Wie entlüftet man richtig?
Beginnen Sie mit dem Entlüften immer am tiefstgelegenen Heizkörper und arbeiten Sie sich Stockwerk für Stockwerk nach oben vor. Vergessen Sie nicht eventuell vorhandene separate Luftabscheider im Heizungsraum.
Die professionelle Komplettentlüftung
Unser Techniker sucht systematisch alle möglichen Luftansammlungsstellen auf: Höchste Heizkörper, Verteiler, Sicherheitsgruppen und den Luftabscheider. Mit einer speziellen Pumpe kann er das System auch unter Druck setzen, um hartnäckige Luftblasen zu lösen. So stellen wir sicher, dass Ihr gesamtes System luftfrei ist. Für eine gründliche Entlüftung: 0043 1361 6992.