Glucksen oder Blubbern, das ausschließlich in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden auftritt, ist ein typisches Zeichen für eine Kombination aus Luft im System und nächtlicher Absenkung der Heizung. Die Temperatur- und Druckänderungen führen dann zu den hörbaren Geräuschen.
Analyse: Der nächtliche Effekt auf Heizungswasser und Luft
- Thermische Kontraktion: In der Nacht schaltet die Heizung ab oder senkt die Temperatur ab. Das Wasser in den Leitungen und Heizkörpern kühlt ab und zieht sich zusammen. Dadurch können an Schwachstellen (z.B. an einer Luftblase) Unterdruck entstehen, der Luft aus dem Ausdehnungsgefäß oder von Undichtigkeiten ansaugt.
- Bewegung von Luftblasen: Die während der Abkühlphase entstandenen oder angesaugten kleinen Luftblasen werden beim morgendlichen Hochfahren der Heizung durch die erwärmenden und sich ausdehnenden Wassermassen mitgerissen und glucksen in den Leitungen oder Heizkörpern.
- Ursache ist oft ein schlecht eingestelltes oder defektes Ausdehnungsgefäß: Das Gefäß ist nicht mit genug Stickstoff vorbefüllt oder seine Membran ist gerissen. Es kann die Volumenänderungen des Wassers nicht mehr puffern, was zu Druckschwankungen und Lufteintrag führt.
Was können Sie testen?
Beobachten Sie den Systemdruck an einem Tag, an dem Sie nachts zuhause sind: Steigt er stark an, wenn die Heizung morgens startet, und fällt dann im Laufe des Tages wieder ab? Das wäre ein Indiz für ein defektes Ausdehnungsgefäß.
Die Lösung durch den Heizungstechniker
Unser Techniker wird das System professionell entlüften, wobei er besonders auf die höchstgelegenen Heizkörper und Leitungen achtet. Anschließend prüft er mit einem Manometer den Vordruck des Ausdehnungsgefäßes und füllt es bei Bedarf nach oder tauscht es aus. Diese Maßnahme stabilisiert den Systemdruck und beseitigt die nächtlichen Geräusche dauerhaft. Für eine ruhige Nacht: 0043 1361 6992.