Ein hohes Pfeifen oder Rauschen, das aus den Wänden oder direkt von den Heizkörpern kommt, ist ein akustisches Zeichen für hydraulische Probleme in Ihrer Heizungsanlage. Es ist nicht nur störend, sondern weist auf ineffizienten Betrieb und möglichen Verschleiß hin.
Analyse: Technische Ursachen für Pfeifgeräusche
Das Geräusch entsteht durch zu hohe Strömungsgeschwindigkeit oder Verengungen:
- Pumpe zu hoch eingestellt: Die Umwälzpumpe ist auf eine zu hohe Drehzahl oder Förderleistung eingestellt.
- Hydraulischer Abgleich fehlt: Die Heizkörper sind nicht richtig eingestellt, das Wasser sucht sich "pfeifend" den Weg des geringsten Widerstands.
- Teilweise geschlossene Ventile: Ein Heizkörperventil oder ein Absperrhahn im Verteiler ist nicht voll geöffnet und verursacht eine Drosselgeräusch.
- Verkalkung oder Verstopfung: Ablagerungen in einem Rohr oder Ventil verengen den Querschnitt.
Was können Sie als Laie prüfen?
Sie können versuchen, das Geräusch einzugrenzen:
- Lokalisieren: Kommt das Pfeifen von einem bestimmten Heizkörper oder einem Rohr in der Wand?
- Ventil-Check: Sind die Thermostatventile an den (lauten) Heizkörpern voll geöffnet?
- Entlüften: Oft verschwindet Pfeifen nach einem gründlichen Entlüften.
Können Sie die Pumpe selbst einstellen?
Bei älteren Pumpen mit Stufenschalter können Sie versuchen, eine niedrigere Stufe zu wählen. Bei modernen Hocheffizienzpumpen ist die Einstellung oft komplex und sollte dem Fachmann überlassen werden.
Wann braucht es den Experten?
Wenn einfache Maßnahmen nicht helfen, ist ein hydraulischer Abgleich durch einen Heizungsbauer die Lösung. Dabei werden alle Heizkörperventile exakt auf den Bedarf des Raumes eingestellt und die Pumpe optimal angepasst. Dies beseitigt nicht nur die Geräusche, sondern spart auch bis zu 15% Energiekosten. Für eine solche Optimierung Ihrer Anlage in Wien oder Niederösterreich ist Therm4You der richtige Ansprechpartner.