Es kommt kurz warm an, um dann sofort in einen kalten Strahl überzugehen – dieses frustrierende Phänomen deutet auf eine Störung in der Regelung oder im Wärmeübertragungsprozess hin. Der Komfort eines kurzen, warmen Duschstrahls ist damit nicht gegeben.
Analyse: Warum die Wärme nicht gehalten wird
- Defekter oder verschmutzter Durchflusssensor: Dieser Sensor meldet der Therme, dass Wasser entnommen wird. Liefert er falsche oder schwankende Signale, schaltet der Brenner unmittelbar nach dem Start wieder ab.
- Probleme mit der Flammenüberwachung (Ionisationselektrode): Bei Gasthermen überwacht diese Elektrode die Flamme. Ist sie verschmutzt oder defekt, erkennt die Steuerung keine stabile Flamme und schutzt sofort ab.
- Verstopfter oder verkalkter Wärmetauscher: Lokale Verstopfungen können zu Überhitzung führen. Das Sicherheitsthermostat schaltet dann die Heizung ab, bis der Bereich abgekühlt ist – ein Zyklus, der sich wiederholt.
- Fehlerhaftes Gasdruckregelventil: Ein instabiler Gasdruck kann dazu führen, dass die Flamme nach dem Zünden sofort wieder erlischt.
Was können Sie beobachten?
Hören Sie genau an der Therme: Hören Sie ein wiederholtes Klicken (Zündversuch), ein kurzes Brennergeräusch und dann sofort wieder Stille? Dieses „Takteln“ ist ein typisches Zeichen für die genannten Regelungsfehler.
Die präzise Arbeit des Heizungstechnikers
Der Techniker reinigt und prüft zunächst die sensiblen Sensoren (Durchflussgeber, Ionisationselektrode). Mit einem Manometer misst er den Gasdruck während des Startvorgangs, um Instabilitäten zu erkennen. Er inspiziert den Wärmetauscher auf lokale Verkalkungen oder Verstopfungen. Oft löst das Reinigen dieser Komponenten das Problem. Sind Teile defekt, tauscht er sie gezielt aus. Für eine dauerhafte Lösung des Takteleins: 0043 1361 6992