Wenn das Wasser nur dann die gewünschte Temperatur erreicht, wenn Sie den Hahn maximal öffnen, deutet dies auf eine begrenzte Heizleistung Ihrer Anlage hin. Bei geringerer Durchflussmenge schafft es das Gerät nicht, das Wasser ausreichend zu erwärmen.
Analyse: Das Verhältnis von Durchfluss zu Heizleistung
- Leistungsgrenze der Therme/Durchlauferhitzer erreicht: Das Gerät hat eine maximale Leistung (in kW). Wird der Durchfluss reduziert, muss es weniger Wasser erwärmen, sollte es also eigentlich heißer machen können. Kann es das nicht, ist die verfügbare Leistung zu gering oder gedrosselt.
- Verkalkter Wärmetauscher: Kalk isoliert. Selbst bei geringerem Durchfluss kann die Wärme nicht effizient auf das Wasser übertragen werden, wenn der Tauscher verschmutzt ist.
- Falsch eingestellter oder defekter Gasdruck: Ein zu niedriger Gasdruck liefert nicht genug Energie, um das Wasser bei mittlerer Entnahme ausreichend zu erhitzen. Bei Volllast reicht es dann gerade so.
- Elektrische Durchlauferhitzer mit abgestufter Leistung: Ältere Modelle schalten Heizleistungsstufen nur abhängig vom Durchfluss zu. Bei geringem Durchfluss schalten sie möglicherweise auf eine zu niedrige Stufe.
Praktischer Test
Messen Sie die Temperatur bei voll geöffnetem Hahn und bei halb geöffnetem Hahn. Ist der Unterschied sehr groß (>10°C)? Das spricht für eine Leistungsproblematik.
Die Lösung durch den Heizungstechniker
Unser Techniker misst die tatsächliche Warmwasserleistung und den Gasdruck. Er reinigt bei Bedarf den Wärmetauscher. Bei veralteten oder unterdimensionierten Geräten zeigt er Ihnen das Einsparpotenzial durch ein leistungsstärkeres, modernes Gerät auf. Für konstante Warmwassertemperaturen: 0043 1361 6992.