Ein deutlich schwächerer Warmwasserdruck nach dem Thermentausch ist ein ärgerliches Problem, das oft auf eine fehlende oder falsche Einstellung am neuen Gerät zurückzuführen ist. Moderne Thermen haben häufig einen einstellbaren Durchflussbegrenzer, der aus Energiespargründen standardmäßig gedrosselt sein kann.
Analyse: Technische Gründe für den Druckverlust
- Aktivierter oder falsch eingestellter Durchflussbegrenzer: Viele Geräte begrenzen den maximalen Warmwasser-Durchfluss (z.B. auf 8-10 l/min), um Energie zu sparen. Dies kann direkt am Gerät oder per Service-Menü eingestellt sein.
- Höherer Strömungswiderstand des neuen Wärmetauschers: Der neue, innenliegende Weg für das Wasser kann einen anderen hydraulischen Widerstand haben, was den subjektiven Druck mindert.
- Unpassende Dimensionierung: Das neue Gerät wurde zwar für die Heizlast, aber nicht für den gewünschten Warmwasserkomfort (z.B. für eine Badewanne) ausgelegt und ist von der Leistung her am Limit.
- Versehentlich verstellte Haupthähne: Bei den Arbeiten wurden die Absperrhähne an der Kaltwasserzuleitung oder an der Therme nicht wieder vollständig geöffnet.
Einfache Überprüfung
Prüfen Sie, ob der Kaltwasserdruck unverändert stark ist. Wenn ja, liegt das Problem bei der Warmwasserbereitung. Sehen Sie in der Bedienungsanleitung nach, ob es eine Einstellung für den Warmwasserdurchfluss gibt.
Die schnelle Nachjustierung durch den Installateur
Unser Techniker kann bei einem kurzen Nachtermin den Warmwasserdurchfluss am Gerät auf den optimalen Wert für Ihren Komfort einstellen. Er prüft auch die vollständige Öffnung aller Armaturen. Sollte die Leistung des Geräts tatsächlich nicht ausreichen, muss dies besprochen werden. In den allermeisten Fällen ist es eine einfache Einstellungsfrage. Für vollen Warmwasserkomfort: 0043 1361 6992.