Nach dem Einbau einer neuen, leistungsstärkeren Therme kann es vorkommen, dass Sie ein deutliches Rauschen oder Pfeifen in den Wasserleitungen wahrnehmen, sobald Sie einen Warmwasserhahn aufdrehen. Dies ist meist kein Defekt, sondern ein Strömungsgeräusch, das durch die höhere Leistung und den damit verbundenen größeren Durchfluss verursacht wird.
Analyse: Ursachen für die neuen Geräusche
- Höherer Durchfluss: Neue Thermen liefern oft mehr Liter Warmwasser pro Minute. Diese erhöhte Strömungsgeschwindigkeit in den alten, möglicherweise verkalkten oder engen Leitungen erzeugt Turbulenzen und Geräusche.
- Fehlende oder falsch eingestellte Durchflussbegrenzer: Viele neue Geräte haben im Warmwasserbetrieb einen einstellbaren Durchflussbegrenzer, um Energie zu sparen und Geräusche zu minimieren. Dieser ist vielleicht auf Maximum gestellt.
- Engstellen in alten Leitungen: Verkalkungen, unglückliche Biegungen oder veraltete, zu kleine Leitungsdurchmesser (z.B. noch 1/2 Zoll) werden mit der neuen Leistung zum Flaschenhals und verursachen Pfeifgeräusche.
- Resonanz: Die Frequenz der neuen Strömung kann Leitungen oder Bauteile in Schwingung versetzen, was als Brummen oder Summen hörbar wird.
Was können Sie selbst prüfen?
Drehen Sie den Warmwasserhahn nicht voll auf, sondern nur zur Hälfte. Verschwindet das Geräusch? Wenn ja, ist der Durchfluss der Hauptgrund. Prüfen Sie auch, ob das Geräusch an allen Hähnen gleich ist oder nur an einem bestimmten.
Die nachträgliche Optimierung durch den Installateur
Unser Techniker kann die Geräusche beheben, indem er den Durchflussbegrenzer an der Therme auf einen optimalen Wert einstellt, der Komfort und Lautstärke in Einklang bringt. Bei besonders problematischen Leitungen kann der Einbau eines hydraulischen Widerstands (Strangregulierventil) oder eines Schalldämpfers helfen. Im Extremfall muss über den teilweisen Austausch von Leitungen nachgedacht werden. Für eine leise Warmwasser-Entnahme: 0043 1361 6992