"Reparieren oder Austauschen?" – diese Frage stellt sich bei einer defekten oder in die Jahre gekommenen Therme. Die rein finanzielle Amortisation lässt sich mit einer einfachen Daumenregel überschlagen, aber auch Komfort und Sicherheit spielen eine große Rolle.
Analyse: Die Wirtschaftlichkeitsrechnung
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Kostenvergleichsrechnung: Teilen Sie die geschätzten Gesamtkosten des neuen Systems (inkl. Einbau) durch die jährliche Heizkostenersparnis. Das Ergebnis ist die Amortisationszeit in Jahren.
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Beispiel: Neue Therme kostet 6.000 €. Die jährliche Gasrechnung sinkt von 1.800 € auf 1.400 €, also Ersparnis 400 €/Jahr. 6.000 € / 400 €/Jahr = 15 Jahre Amortisation.
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- Die 60%-Regel (für Reparatur): Wenn die Reparaturkosten mehr als 60% des Zeitwerts einer gleichwertigen neuen Therme betragen, lohnt sich der Tausch oft mehr.
- Weiche Faktoren: Neue Geräte sind leiser, zuverlässiger, oft smarter steuerbar und werten die Immobilie auf.
Was kann ich nicht berechnen?
Das Risiko eines zweiten, folgenschweren Defakts der alten Therme mitten im Winter mit anschließendem Notdienst und möglichen Wasserschäden.
Was sind typische Amortisationszeiten?
Bei sehr alten Geräten (20+ Jahre) und hohem Verbrauch kann sich eine neue Brennwerttherme in 8-12 Jahren amortisieren. Mit einer Förderung verkürzt sich diese Zeit deutlich.
Wann braucht es den Experten?
Für eine belastbare Entscheidung brauchen Sie eine professionelle Heizlastberechnung und ein individuelles Angebot mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Ein unabhängiger Energieberater oder ein vertrauenswürdiger Heizungsbauer kann diese Analyse für Sie durchführen. Wir bieten Ihnen für Ihr Zuhause in der Region eine fundierte Beratung an. Kontaktieren Sie uns für eine Einschätzung