Es ist verwirrend und verschwenderisch, wenn die Therme im Sommer regelmäßig startet, obwohl Sie kein Warmwasser zapfen. Dieses „Eigenleben“ der Anlage hat meist eine von zwei technischen Ursachen, die mit der Regelung oder dem Heizkreislauf zusammenhängen.
Analyse: Mögliche Gründe für den „Geisterstart“
- Aktivierter Legionellenschutz (Boilerladeung): Viele moderne Thermen mit integriertem Speicher oder externe Warmwasserspeicher haben eine automatische Aufheizfunktion. Diese erhitzt das Wasser im Speicher in regelmäßigen Abständen (z.B. 1x pro Woche) auf über 60°C, um Legionellen abzutöten.
- Fehlerhafte Umstellung auf Sommerbetrieb: Die Therme ist nicht korrekt auf „Nur Warmwasser“-Betrieb eingestellt und versucht fälschlicherweise, die Heizung zu betreiben, obwohl kein Bedarf vom Raumthermostat kommt.
- Defekter oder klemmender Drei-Wege-Umschaltventil: Das Ventil, das zwischen Heizkreis und Warmwasser-Wärmetauscher umschaltet, klemmt in einer Zwischenposition oder bekommt falsche Signale, was zu ungewollten Zyklen führt.
- Kurzer Zirkulationsbetrieb: Bei Systemen mit Warmwasser-Zirkulation schaltet die Pumpe periodisch ein, um das Wasser in den Leitungen zu erneuern. Die Therme muss dann nachheizen.
Einstellungscheck am Gerät
Prüfen Sie die Anzeige Ihrer Therme: Steht ein Symbol für „Warmwasser“ oder „Sommer“? Können Sie die Intervalle der Legionellenschutz-Schaltung in der Bedienungsanleitung nachlesen und gegebenenfalls deaktivieren?
Die Überprüfung und Optimierung durch den Techniker
Unser Servicetechniker stellt den Sommerbetrieb korrekt ein und erklärt Ihnen die Legionellenschutz-Funktion. Er prüft die Funktion des Umschaltventils und die Steuerlogik. Bei älteren Geräten kann er oft die Zirkulationszeiten so optimieren, dass die ungewollten Starts minimiert werden. Das spart Energie und schont die Anlage. Für einen ruhigen Sommerbetrieb: 0043 1361 6992