Ein lauter Knall oder „Puff“ beim Start der Warmwasserbereitung oder Heizung ist mehr als beunruhigend – es ist gefährlich. Dieses Phänomen, genannt „Fehlzündung“, entsteht, wenn sich im Brennerraum Gas ansammelt, bevor die Zündung erfolgt.
Analyse: Warum es zur gefährlichen Verpuffung kommt
- Zu schwache oder verspätete Zündung: Die Zündelektrode ist verschmutzt, abgenutzt oder falsch justiert, sodass der Funke zu schwach ist oder zu spät kommt.
- Defektes oder träges Gasventil: Das Magnetventil, das die Gaszufuhr öffnet, klemmt oder reagiert zu langsam. Gas strömt unkontrolliert ein, bevor der Zündfunke bereit ist.
- Verschmutzter Brenner: Ein mit Staub oder Spinnweben bedeckter Brenner behindert die sofortige und gleichmäßige Entzündung des Gas-Luft-Gemischs.
- Falscher Gas-Luft-Gemisch: Die Verbrennungsluftzufuhr ist blockiert oder der Gasdruck ist falsch eingestellt, was zu einem zündfähigen, aber ungünstigen Gemisch führt.
Vorsicht: Unbedingt handeln!
Bei Knallgeräuschen sollten Sie die Therme umgehend ausschalten und nicht weiter betreiben. Jede weitere Zündung birgt ein Risiko und kann zu Schäden an der Verbrennungskammer führen.
Die notwendige Sicherheitsüberholung durch den Profi
Der Heizungstechniker führt eine komplette Sicherheitsinspektion durch. Er reinigt und justiert die Zündelektrode, überprüft die Funktion und Reaktionszeit des Gasventils, säubert den Brenner und misst den Gasdruck. Abschließend führt er eine Abgasanalyse durch, um die Verbrennung sicher und optimal einzustellen. Diese Arbeiten beseitigen die Gefahr und schützen Ihre Anlage. Für eine sichere Verbrennung: 0043 1361 6992