Ein rhythmisches, leises Ein- und Ausschalten (Klicken, Surren) der Therme, selbst wenn weder Heizung noch Warmwasser benötigt werden, wird als „Atmen“ bezeichnet. Das ist in der Regel kein Fehler, sondern eine normale Betriebsfunktion zur Selbsterhaltung.
Analyse: Was während des „Atmens“ passiert
- Selbstreinigungs- oder Ventilspülfunktion: Viele moderne Thermen öffnen in regelmäßigen Abständen (z.B. alle 24 Stunden) kurz ihr Gasventil und zünden nicht, um ein Festkleben der Ventilsitze zu verhindern. Das vernehmbare Klicken ist das Magnetventil.
- Pumpenantisetzer: Damit die Umwälzpumpe nicht durch Kalk festsetzt, lässt die Steuerung sie alle paar Stunden für einige Sekunden laufen.
- Kondensatablauf spülen: Bei Brennwertthermen kann kurz Wasser in den Kondensatablauf gespült werden, um ihn frei zu halten.
- Elektronische Selbstdiagnose: Die Steuerung überprüft in Intervallen den Status von Sensoren.
Wann ist es nicht mehr normal?
Wenn das „Atmen“ sehr häufig wird (mehrfach pro Stunde), ungewöhnlich laut ist oder von anderen Störgeräuschen begleitet wird. Dann könnte ein Sensor fehlerhafte Signale liefern oder ein Relät defekt sein.
Die Einschätzung durch den Servicetechniker
Unser Techniker kann anhand der Geräusche und der Intervallzeiten meist sofort sagen, ob es sich um eine normale Wartungsfunktion handelt. Er kann im Service-Menü der Therme prüfen, ob die Intervalle eventuell verkürzt wurden oder ob Fehlercodes im Hintergrund gespeichert sind. So gibt er Ihnen Sicherheit, dass alles in Ordnung ist. Für die Bewertung von Betriebsgeräuschen: 0043 1361 6992.