Wenn Ihre Löblich Gastherme im Betrieb laute Klopf-, Knack- oder Siedeberäusche von sich gibt, die an einen kochenden Topf erinnern, ist höchste Vorsicht geboten. Diese Geräusche entstehen, wenn das Wasser direkt im Wärmetauscher lokal den Siedepunkt überschreitet und Dampfblasen bildet. Da Löblich-Geräte oft mit massiven Kupfer-Wärmetauschern arbeiten, deutet dies auf eine fortgeschrittene innere Blockade hin.
Verkalkung der inneren Rohrleitungen als Hauptursache
Wien und die umliegenden Bundesländer haben stellenweise sehr kalkhaltiges Wasser. Über die Jahre lagert sich dieser Kalk bevorzugt dort ab, wo die höchsten Temperaturen herrschen: an den Innenseiten der Rohrwendeln im Löblich Wärmetauscher. Die Kalkschicht wirkt wie eine Isolierung. Der Brenner heizt von außen mit voller Kraft, aber das Wasser im Inneren kann die Wärme nicht schnell genug aufnehmen. Die Rohrwand überhitzt, und das direkt anliegende Wasser kocht schlagartig auf.
Mangelnde Fördermenge durch alte Pumpen
Ein zweiter, mechanischer Auslöser kann die Heizungsumwälzpumpe sein. Ältere Löblich Modelle arbeiten mit dreistufigen Standardpumpen. Wenn deren Kondensator an Kapazität verliert, dreht sich die Pumpe viel zu langsam. Das Wasser verweilt zu lange über den heißen Gasflammen und beginnt zu kochen, bevor es in die Heizkörper transportiert werden kann.
Die chemische Spülung rettet den Gussblock
Ein einfacher Austausch des Wärmetauschers ist bei Löblich Geräten aufgrund der Ersatzteilsituation oft teuer. Ein erfahrener Techniker von Therm4You kann den Kupferblock jedoch ausbauen und mit einer speziellen Entkalkungspumpe sowie einer exakt dosierten Säurelösung spülen. Dabei wird der Kalk komplett aufgelöst, ohne das Metall anzugreifen. Die Therme arbeitet danach wieder flüsterleise und verbraucht deutlich weniger Gas.
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