Wenn Ihre Löblich Gastherme im Minutentakt zündet, kurz hochheizt und sich sofort wieder abschaltet, läuft die Anlage im ungesunden „Taktbetrieb“. Dieses Verhalten schadet dem mechanischen Gasventil und der Zündeinheit massiv. Zudem sinkt die Energieeffizienz drastisch, da die Therme in den kurzen Phasen nie ihren optimalen Betriebspunkt erreicht.
Der klassische Wärmestau bei atmosphärischen Geräten
Da Löblich Thermen im Gegensatz zu modernen modulierenden Geräten oft nur eine feste Heizleistung (Ein/Aus-Prinzip) besitzen, müssen sie die volle Brennstoffwärme sofort an das zirkulierende Wasser abgeben können. Wenn der Wasserdurchfluss gehemmt ist, schießt die Temperatur im massiven Guss- oder Kupferwärmetauscher schlagartig nach oben. Der mechanische Kesselregler (Thermostat) reagiert sofort und schaltet das Gasventil ab. Kühlt das stehende Wasser im Gerät ab, startet der Prozess erneut.
Typische Schwachstellen alter Löblich Installationen
Ein Hauptgrund für das Takten ist eine müde gewordene Umwälzpumpe, deren Anlaufkondensator gealtert ist, wodurch sie nicht mehr die volle Drehzahl erreicht. Auch ein zugesetzter Schmutzfänger (Sieb) im Rücklauf der Heizungsleitung blockiert den Fluss komplett. Häufig liegt es auch an elektronischen Raumthermostaten, die nicht optimal auf die hydraulischen Trägheiten der alten Löblich Regelung abgestimmt sind.
So stoppt der Techniker das teure Taktverhalten
Der Heizungsmonteur reinigt im ersten Schritt alle Siebe und spült bei Bedarf den Wärmetauscher durch. Überprüft wird auch die Pumpenstufe – oft hilft das manuelle Hochschalten der Pumpe auf Stufe 3, um das Wasser schneller in Bewegung zu versetzen. Eine feine Justierung des Kesselthermostats sorgt zudem dafür, dass die Hysterese (die Temperaturspanne zwischen Ein- und Ausschalten) wieder größer wird und der Brenner länger durchläuft.
Ihre Löblich Therme quält sich durch kurze Taktzyklen? Wir optimieren die Hydraulik und schonen Ihren Geldbeutel. Jetzt Termin vereinbaren mit Therm4You: 0043 1361 6992.