Gasgeruch nach neuen Installationen oder Arbeiten an der Leitung ist ein absolutes Warnsignal und darf niemals ignoriert werden. Es deutet auf eine undichte Verbindung hin.
Ja, korrodierte Gasrohre stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Rost und Korrosion können das Metall der Leitung ausdünnen und zu Undichtigkeiten bis hin zum Rohrbruch führen.
Die Zuständigkeit für die Gasdruckprüfung ist klar geteilt und hängt vom genauen Ort der Messung ab. Eine falsche Prüfung kann gefährlich sein und ist gesetzlich geregelt.
Eine angekündigte Gaskontrolle durch den Netzbetreiber (z.B. Wiener Netze) dient der Sicherheit aller Kunden im Versorgungsgebiet. Es handelt sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung der Hausanschlussleitung und des Hauptabsperrventils bis zum Gaszähler, also des Teils, für den der Versorger verantwortlich ist.
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Theoretisch ja, aber wir raten aus Sicherheitsgründen und aufgrund der rechtlichen Verantwortung dringend davon ab. Der Anschluss von Gasgeräten fällt unter die „konzessionierte Arbeit“, für die in Österreich besondere Befähigungsnachweise erforderlich sind.
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Nicht automatisch. Ob der vorhandene Gasanschluss für eine neue Therme ausreicht, hängt von dessen Zustand und Dimensionierung ab. Eine neue, leistungsstärkere Therme kann aber einen Check und eventuell eine Anpassung notwendig machen.
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Ein Gasgeruch, der nur bei speziellem Wetter wie Föhn, starkem Wind oder tiefem Luftdruck auftritt, ist ein besonders tückisches Warnsignal. Die Wetterlage selbst verursacht kein Gas, kann aber eine bestehende, minimale Undichtigkeit erst bemerkbar machen oder das Gas zu Ihnen lenken.
Ein zu niedriger Gasdruck kann zu Leistungsproblemen bei Therme und Herd führen. Als Laie können Sie keine direkte Messung vornehmen, aber anhand bestimmter Symptome einen Verdacht schöpfen, den dann ein Fachmann bestätigen muss.
Ein deutliches Rauschen oder Strömungsgeräusch aus der Gas-Steigleitung (der senkrechten Hauptleitung, die durch alle Stockwerke führt) ist nicht normal und sollte untersucht werden. Es deutet auf einen ungewöhnlich hohen Gasdurchfluss oder eine Engstelle hin.
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Eine sichtbare Gasleitung im Badezimmer ist heutzutage unüblich und kann ein Hinweis auf eine sehr alte Installation sein. Ob sie gefährlich ist, hängt von ihrem Zustand und ihrer Nutzung ab. In jedem Fall sollte sie von einem Fachmann begutachtet werden.
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Eine ausgelöste Gassirene oder ein Gasmelder im Hausflur ist ein ernstes Alarmsignal für das gesamte Gebäude. Als Mieter haben Sie in dieser Situation klare Pflichten, um Ihre eigene Sicherheit und die der Nachbarn zu gewährleisten. Falsches Verhalten kann lebensgefährlich sein.
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